Anzuchttöpfe

Das war ein Erfolg von kurzer Dauer. Nachdem ein Kommentator auf www.zeit.de meinen Beitrag "Anzuchttöpfe selber machen" verlinkt hatte, schnellten die Zugriffszahlen in nie dagewesene Höhen (zum Beitrag).
 
Heute ein paar Tage danach ist nix mehr übrig vom Klickstrohfeuer.

Das war heut ja mal ne Überraschung, als ich bei Piwik die Klickzahlen meiner Seite abgerufen habe. Was war denn das für ein Ausschlag. Ich hab doch die letzten Tage nix verändert, was mich SEO-technisch so dermaßen nach vorne hätte bringen können. 
 
Ein genauer Blick in die Auswertung offenbarte dann das wohl erfolgreichste SEO-Tool überhaupt.

Nahezu schleichend mutiert mein jährlicher Chilianbau zu einer professionellen Tomatenzucht. Jetzt haben nämlich zwei Fiascetto-Pflanzen und zwei Balkonzauber-Pflanzen ihr endgültiges Zuhause bezogen - noch vor allen meinen Habaneros, Bird Peppers und Co. Ihr neues Heim: ein großer viereckiger Blumenkübel mit ausreichend Platz für vier kleinwüchsige Tomatenstauden.

Was tun, wenn alle 20 vorhandenen Anzuchttöpfe bereits belegt sind, die viel zu zahlreich keimenden Samen aber drum flehen, auch wachsen zu dürfen? Einfach Gott spielen, und nur die Fittesten überleben lassen? Den Rest in die Tonne kicken? Nein, viel zu schade um das wertvolle Saatgut.
 
Dumm nur, wenn man weder Zeit noch Lust hat noch einmal ins Gartencenter zu dackeln. Ein Arbeitskollege lupfte mich zum Glück auf die simple Idee, die Dinger einfach selbst herzustellen. Und so gehts.

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