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Was tun, wenn man kein Thermometer im Hause hat und gerne wissen möchte, wie saukalt es draussen wohl sein mag? Klar, man überlegt ne Weile und schaut dann volle Ideenstolz auf der Heizanlage im Keller nach. Und siehe da, meine Vorahnung wurde bestätigt. Ordentliche minus 21 Grad.
 
Respekt an Sibirienhoch Cooper! Doch irgendwas zauberte mir gleichzeitig ein Lächeln und Verwunderung ins Gesicht. Der gute Zentrale-Wohnraumerwärmer dachte garnicht daran seine Arbeit zu verrichten. Gut, bei -21 Grad...

Mir gehts gut, keine Sorge. Ich bin nur grade auf dem Youtube-Kanal von Karl Kauker hängen geblieben. Für mich als Alternative zum TV-Irrsinn der Webtipp für heute. 

  

Lasst RTL, SAT 1 und PRO 7 doch ein wenig Privatsphäre und gönnt euch lieber mal diese 15 Minuten lange Abhandlung zu Dieter Bohlens Kompositionskünsten, Superstar-Siegersongs und eben Quarten, Quinten und Septimensprüngen.

 

Erstmal Sorry für den Chili-Overflow der letzten Tage. Aber nachdem den ganzen Sommer über nahezu gar nichts gelaufen ist in Sachen Chilianbau, überschlagen sich nun die Ereignisse regelrecht. Über Mutanten und Schärfewunder habe ich ja bereits berichtet.
 
Jetzt öffnet sich auch noch die Tür zur Miniatur-Chiliwelt. Ich habe im Bird-Pepper Strauch die wohl kleinste Chili ihrer Art entdeckt, kaum größer als ein 1 Cent Stück, fertig gereift und nicht angemalt. Wer bietet weniger!?

An alle Leser, die mal wieder Single sein möchten, alle, die lebensmüde sind, und alle, die zu viel Jackass schauen:
 
Ich hab was für euch!

Danke Herbst, für die Spitzenbedingungen der letzten zwei Wochen. Dauersonne und angenehme Spätsommertemperaturen haben dafür gesort, dass eine reichhaltige Chiliernte 2011 wieder in erreichbare Dimensionen gerückt ist. Alle Sorten werkeln eifrig an ihren Capsaicin geschwellten Schoten, die sich langsam aber sicher ihrem Reifegrad nähren.
 
Doch der Hot-Pepper Busch springt gewaltig aus der Reihe. Anstatt wie die anderen einfach normale Chilis zu formen, geht es krumm und schief zur Sache. Rund 50 Prozent der Chilis leiden gar an üblen Mutationen. Schön sehen diese nicht aus. Spannend ist's trotzdem. Eine kleine Ursachenforschung.

Sonntag, grandioses Herbstwetter, Naturentzugerscheinungen, aber kein Bock auf acht Studen Wandern?! Die Lösung liegt so nahe: Einfach eine drei Stunden Tour in Angriff nehmen, die zudem direkt vor der Haustüre liegt. Quasi das Fast-Food für Wanderer. 
 
Und der Dreischluchtenweg ab Bachheim schmeckte bis auf kleinere Makel nichtmal schlecht. Warum? Die Antwort gibt's hier. 

Eigentlich war ich zum Fahrradfahren auf der Insel Zypern. Aber irgendwann haben alle nur noch über ein Thema geredet. Dornen! "Kommt ja nicht von den Spuren des Feldwegs ab." "Wir müssen das Fahrrad jetzt tragen." "Nach der Pause unbedingt die Reifen kontrollieren." 
 
Ist ja gut. Keine Panik. Erstens seh ich bei genauem Hinsehen nur solche Mini-Dörnchen rumliegen - die können meinen fetten Profilreifen eh nix anhaben - und zweitens pass ich schon auf die größeren Kaliber auf. Doch dann...

Für all diejenigen, denen die beschriebenen Touren nicht ausreichen, habe ich noch einen Link auf noch mehr Zypern-Stuff. Viele Bilder vom Biken, ein kleines Video und zwei bloguntaugliche Texte (sonst stünden sie ja hier ;-).

Seit wann können Läuse fliegen? Nachdem ich bisher immer "nur" mit herkömmlichen Läusen zu tun hatte - meist gegen Ende der Saison, wenn die Pflanzen schwächeln - greifen jetzt bereits im Frühjahr fiese Sauginsekten meine Chilizucht an. Zum Glück nur vereinzelt. Dafür saugen die Fliegen umso mehr, wie es scheint. Der Hinterleib war schon ganz grün vor lauter Chilisaft. Hoffentlich wars ihr schlecht.  
 
Dieses Exemplar hatte übrigens Glück. Als ich noch näher ran wollte und dafür den Kamera-Objektivabstand um einen M42-Zwischenring erweitert habe, nahm das Insekt reißaus. So ging der Interessenkonflikt nochmal unblutig aus. 

Oh jeh, da hab ich was angefangen. Aber verdammt nochmal interessiert es mich, was ich meinem Körper in Form von Nahrung so alles verabreiche. Also von vorne. 

Lang ist's her, meine letzte GPS-Strecke. Deshalb fang ich mal langsam an und uppe erstmal lässige 11,2 Kilometer Rundweg von Donaueschingen, vorbei am Riedsee, nach Pfohren und zurück. Auch in Sachen Höhenprofil gibt's keine Extras.  Flacher geht's nimmer.

Hier ist die CDU-Welt noch in Ordnung. Dieses Wahllokal im tiefen Schwarzwald dürfte landesweit gleich zwei Rekorde inne haben: http://wahl.suedkurier.de/landtagswahl/1747  Wer ein Beispiel mit mehr oder weniger zu bieten hat, bitte ein Kommentar hinterlassen.
 
Man beachte das Ergebnis 2006. Da warn knapp 80% für die CDU. Selbst 2011 sinds noch 67,8 Prozent. Noch drei solche Landtagswahlen, dann könnts vielleicht mal eng werden. In Schonach ka mer halt mit fascht alle schwätze. Ok, ok, den Spruch hat jemand anderes erfunden.  Die SPD kommt hier grade mal auf fette vier Prozentpunkte!

Warum will mir jemand ohne mich zu kennen, mit einem Notizbrett bewaffnet und in einer billigen Windjacke mit dem Aufdruck einer Tierschutzorganisation gekleidet, mitten in der Stadt um 13 Uhr in meiner Mittagspause die Hand schütteln? Ich habe es nicht erfahren, nachdem ich das Angebot dankend ausschlug. Dafür wurde ich wortgewandt bedrängt, dass ich doch sicher ein Tierfreund bin.
 
"Ja, bin ich. Doch würde ich es dir in dieser Situation niemals sagen. Kein Bock auf Gespräch. Dafür Hunger." Verneint hab ich auch nicht. Wär ja gelogen. Sie hat ihr Ziel scheinbar erreicht.

FotoliaWas lange währt, wird endlich gut: Jetzt hat ein Fotolia-Kunde echten Geschmack bewiesen und ein Bild von mir gekauft. Wenn auch "nur" im Rahmen des Abonnements, aber immerhin. Bin mal gespannt, ob sich die Umsatzfrequenz nun erhöht.
 
Jedenfalls hab ich derzeit magere 13 Aufnahmen bei Fotolia im Angebot. Eines wurde nun nach nur 14 Aufrufen verkauft. 
 
Im Vergleich dazu: Mein bestes Bild hat über 70 Aufrufe und bisher keinen Käufer gefunden.

Nahezu schleichend mutiert mein jährlicher Chilianbau zu einer professionellen Tomatenzucht. Jetzt haben nämlich zwei Fiascetto-Pflanzen und zwei Balkonzauber-Pflanzen ihr endgültiges Zuhause bezogen - noch vor allen meinen Habaneros, Bird Peppers und Co. Ihr neues Heim: ein großer viereckiger Blumenkübel mit ausreichend Platz für vier kleinwüchsige Tomatenstauden.

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