Fiaschetto

Nahezu schleichend mutiert mein jährlicher Chilianbau zu einer professionellen Tomatenzucht. Jetzt haben nämlich zwei Fiascetto-Pflanzen und zwei Balkonzauber-Pflanzen ihr endgültiges Zuhause bezogen - noch vor allen meinen Habaneros, Bird Peppers und Co. Ihr neues Heim: ein großer viereckiger Blumenkübel mit ausreichend Platz für vier kleinwüchsige Tomatenstauden.

... nur die scharfe Pflanzenschar ... NICHT! Okay, ich war glaub zu früh dran mit den Tomaten. Alle Tomatenkeime haben sich bereits durch die obere Erdschicht gebohrt und eifern mit ihren feinen Blättern in Richtung Sonne. Die Chilis hingegen genießen noch die gemütliche Geborgenheit unter der Erde.
 
Rund zwei Wochen nachdem ich alle Samen gemeinsam zum Keimen aufgestellt habe, setzen sich die Tomaten in Sachen Wachstum deutlich von den Chilis ab. Im nächsten Jahr sollte ich die Tomaten wohl besser ein wenig später ins Rennen schicken.


Da ich in diesem Jahr von einem Bekannten drei wirklich tolle Tomaten-Setzlinge geschenkt bekommen habe, und zwei dieser Sorten nächstes Jahr unbedingt wieder anbauen möchte, hab ich mich mal schlau gemacht, wie sich Tomaten einfach selbst vermehren lassen.
 
Die hier beschrieben Methode empfand ich am praktikabelsten. Ob es wirklich funktioniert, wird sich im Zeitraum Januar bis Februar herausstellen. Dann beginnt die Anzucht fürs die kommende Gartensaison.     

Bild von admin

Die Chilis sind jetzt ins Freie auf den Balkon umgezogen. Zur Feier des Tages hat ein freundlicher Arbeitskollege drei exotische Tomatenstauden spendiert.
 
Und weil die Chilis so nett sind, durften die drei Tomaten-Exoten auf dem Chili-Treppen Eigenbau gleich zur Untermiete mit einziehen. Die neue Bio-WG versteht sich übrigens prächtig.

Bild von admin

Diese kleine zarte Pflanze soll so um die 30-40 Zentimeter hoch werden und kleine rote Früchte hervorbringen. Ich bin gespannt.

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