Makrofotografie
Erstmal Sorry für den Chili-Overflow der letzten Tage. Aber nachdem den ganzen Sommer über nahezu gar nichts gelaufen ist in Sachen Chilianbau, überschlagen sich nun die Ereignisse regelrecht. Über Mutanten und Schärfewunder habe ich ja bereits berichtet.
Jetzt öffnet sich auch noch die Tür zur Miniatur-Chiliwelt. Ich habe im Bird-Pepper Strauch die wohl kleinste Chili ihrer Art entdeckt, kaum größer als ein 1 Cent Stück, fertig gereift und nicht angemalt. Wer bietet weniger!?
Die haarigen Blüten der Sorte Balkonzauber kurz bevor die Knospen aufgehen und in kräftigem gelb erstrahlen.
Dieser Schwebfliege war die offene Chiliblüte wohl nicht zu scharf. Geduldig klapperte sie fast allen offenen Blüten ab.
Danke, dafür.
Diese noch ungeöffnete Blüte hängt fast schon traurig ihren Kopf nach unten.
Die Tomatenstaude der Sorte Balkonzauber macht ihrem N
Ich hab am Wochenende mal mein altes M42-Equipment raugekramt, an die EOS 350d angeschlossen und alles zusammen auf ein Stativ gepackt. Fehlte noch der selbstgelötete Fernauslöser und fertig war mein portables Makrofotografie-Minimalstudio für den Balkon. Dort wuchern derzeit prächtige Blumen, die es sich lohnen etwas genauer unter die Linse genommen zu werden.
Jeder, der sich schon einmal mit Makroaufnahmen beschäftigt hat wird wissen, dass es nicht einfach ist, das gesamte Objekt digital und scharf auf den Chip zu bannen. Läßt man die Blende offen, gelingen zwar kurze Belichtungszeiten, die Schärfeebene schrumpft jedoch auf ein Minimalmaß zusammen. Die Folge ist, dass lediglich ein kleiner Bereich des Objekts richtig scharf ist. Der Rest verschwimmt. Die Alternative: Blende verringern, dadurch mehr Tiefenschärfe gewinnen. Dann drohen wiederum Verwackler und ein stärkeres Bildrauschen. Was tun also? Die Lösung gibts hier!

