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Jetzt kehrt Ruhe ein - Schlagzeug-Podest Eigenbau


Das fertige Schlagzeug-Podest von unten betrachtet.
Das fertige Schlagzeug-Podest von unten betrachtet.


Eigentlich macht ein E-Drum kaum Geräusche, wenn man es mit Kopfhörer spielt. Meint man zumindest. Wer aber in einem Haus wohnt, wo der Schlagzeuger vorzugsweise abends jammt und gerne mal Double Base trainiert, der wird schnell merken, dass sich Schall hervorragend über Wände verbreitet. Auch zwei Stockwerke höher raubt das monotone Klopfen noch den Schlaf. Die Lösung: ein Schlagzeug-Podest mußte her. Wie: Eigenbau. Kosten: 20-30 Euro. 

 

 

Eine kurze Netz-Recherche später war eine passende Anleitung gefunden. Die Teile gibt's für lau im Baumarkt. Ungefähr 20-30 Euro habe ich ausgegeben. 

 

Das wird benötigt:

 

- 2 OSB-Platten, möglichst dick (~2 cm), bei großen Drumsets evtl. drei Platten

- 3 Rohrisolierungen aus PE-Schaum (ich hab die mit ~5cm Durchmesser genommen)

- Schrauben

- Montagekleber

- Teppichrest

- 2 Holzleisten oder Latten

 

Auf geht's

 

Zuerst die Isolierungen in ~5cm lange Stücke schneiden (siehe Bild). Danach die Platten auf das gewünschte Endmaß zusägen.

 

Die beiden zugesägten OSB-Platten zusammenstecken und mit den Leisten an den Schnittstellenenden verschrauben und versteifen, damit die Bretter nicht mehr auseinander gehen können. Ich habe die Latten oben auf die Plattform geschraubt. So habe ich am Ende gleich eine Art Abschlussleiste, die das Herunterrutschen verhindert. 

 

Jetzt die Isolierungsstücke mit Montagekleber gleichmäßig verteilt unten auf das Podest kleben (siehe Bild) und trocknen lassen.

 

Die Oberseite habe ich mit einem Teppichrest (Meterware) ausgelegt. Das gab's spotbillig im Fachgeschäft. Besser wäre sicher ein schwerer geknüpfter Teppichläufer gewesen, die kosten aber auch deutlich mehr. 

 

Das wars auch schon. Sobald der Kleber fest ist, kann das Podest an seinem Bestimmungsort platziert werden. Der Schall des Schlagzeugs überträgt sich nun nicht mehr so stark auf den Boden und die Wände. 

 

Raum im Raum

 

Wenn es immer noch zu laut ist, hilft nur noch ein kleiner Schallschutzraum, den man entkoppelt um das Schalgzeug herum baut. Anleitung folgt.



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