Tomaten

Nahezu schleichend mutiert mein jährlicher Chilianbau zu einer professionellen Tomatenzucht. Jetzt haben nämlich zwei Fiascetto-Pflanzen und zwei Balkonzauber-Pflanzen ihr endgültiges Zuhause bezogen - noch vor allen meinen Habaneros, Bird Peppers und Co. Ihr neues Heim: ein großer viereckiger Blumenkübel mit ausreichend Platz für vier kleinwüchsige Tomatenstauden.

... nur die scharfe Pflanzenschar ... NICHT! Okay, ich war glaub zu früh dran mit den Tomaten. Alle Tomatenkeime haben sich bereits durch die obere Erdschicht gebohrt und eifern mit ihren feinen Blättern in Richtung Sonne. Die Chilis hingegen genießen noch die gemütliche Geborgenheit unter der Erde.
 
Rund zwei Wochen nachdem ich alle Samen gemeinsam zum Keimen aufgestellt habe, setzen sich die Tomaten in Sachen Wachstum deutlich von den Chilis ab. Im nächsten Jahr sollte ich die Tomaten wohl besser ein wenig später ins Rennen schicken.

Was tun, wenn alle 20 vorhandenen Anzuchttöpfe bereits belegt sind, die viel zu zahlreich keimenden Samen aber drum flehen, auch wachsen zu dürfen? Einfach Gott spielen, und nur die Fittesten überleben lassen? Den Rest in die Tonne kicken? Nein, viel zu schade um das wertvolle Saatgut.
 
Dumm nur, wenn man weder Zeit noch Lust hat noch einmal ins Gartencenter zu dackeln. Ein Arbeitskollege lupfte mich zum Glück auf die simple Idee, die Dinger einfach selbst herzustellen. Und so gehts.


Da ich in diesem Jahr von einem Bekannten drei wirklich tolle Tomaten-Setzlinge geschenkt bekommen habe, und zwei dieser Sorten nächstes Jahr unbedingt wieder anbauen möchte, hab ich mich mal schlau gemacht, wie sich Tomaten einfach selbst vermehren lassen.
 
Die hier beschrieben Methode empfand ich am praktikabelsten. Ob es wirklich funktioniert, wird sich im Zeitraum Januar bis Februar herausstellen. Dann beginnt die Anzucht fürs die kommende Gartensaison.     

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Dieses Rezept ist denkbar einfach. Man benötigt eigentlich nur ein paar Tomaten. Meiner Version spendierte ich ein paar kleine Habanero-Stücke für das gewisse Kribbeln auf der Zunge. Dass das Zeugs nun aber wie ein Rachen-Großbrand wirkt, hätte ich eigentlich ahnen müssen.

Nachdem die Chili-Ernte im September bis Oktober langsam abgeschlossen sein sollte, wird es wieder Zeit sich Gedanken über die kommende Chilisaison zu machen.
 
Damit nicht jedes Jahr aufs neue Sämereien aus dem Internet geordert werden müssen, zeige ich hier, wie sich Chili- und Tomatensamen (die Tomaten durften sich den Balkon dieses Jahr ja mit den Chilis teilen) aus der eigenen Ernte gewinnen lassen und wo sonst noch Sämereien zum abgreifen schlummern. 
 

Zuerst das Klagen über einen langen kalten Frühling, jetzt stöhnen alle wegen der "Hitzewelle". So wie es ist, ists nie recht.  Ich versteh das nicht. Endlich klettern die Temperaturen hier bei uns mal über die 30 Grad. Und von mir aus könnten sie da auch das ganze Jahr über bleiben. Naja, so wie ich sehen das jedenfalls auch meine zahlreichen Bewohner der Chiliplantage auf dem Balkon.
 
Die Pflanzen sind in den vier heißen letzten Wochen regelrecht explodiert. Bis auf eine Pflanze blühen alle. Die Sorten Capsicum spp (grüner Hot Pepper) und Wiang Ping Pepper tragen bereits grüne, zirka fünf Zentimeter lange Früchte. Inmitten zarter Blütenblätter sind aber auch bei den anderen bereits kleine grüne Knollen deutlich erkennbar.

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Die Chilis sind jetzt ins Freie auf den Balkon umgezogen. Zur Feier des Tages hat ein freundlicher Arbeitskollege drei exotische Tomatenstauden spendiert.
 
Und weil die Chilis so nett sind, durften die drei Tomaten-Exoten auf dem Chili-Treppen Eigenbau gleich zur Untermiete mit einziehen. Die neue Bio-WG versteht sich übrigens prächtig.

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Nachdem das Wetter endlich ein Einsehen hatte und den Frühling nun kein Fremdwort mehr ist, durften die Chilipflanzen vom Fensterbrett auf den Balkon umziehen.

"Johannisbeertomaten sind die wahrscheinlich kleinsten Tomaten der Welt", wird die Sorte im Internet angepriesen. Ich hoffe nur, dass die Früchte&nbs

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Diese kleine zarte Pflanze soll so um die 30-40 Zentimeter hoch werden und kleine rote Früchte hervorbringen. Ich bin gespannt.

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Diese Pflanze mit dem vielversprechenden Namen Balkonzauber  aus der Familie der Solanaceae (Nachtschattengewächse) hat seinen Ursprung in Ecuador und Peru, wächst buschig, wird 40 b

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