Anbau

Pilze züchten: Nach 20 Tagen sind die ersten Fruchtkörper da!


Nach 18 Tagen ist der erste Champignon zu sehen. Zwei Tage später ist er deutlich größer und der Hut färbt sich bräunlich.

Das geht mal richtig fix. Zu fix? Zu reibungslos? Hoffen wir mal nicht, denn am Tag 18 nach Startschuss durchstößt der erste braune Champignon die Erde. Das Belüften, Aufkratzen und Abkühlen zeigt sofort Wirkung. Bin eigentlich fast schon etwas enttäuscht, wie geräuschlos das alles abläuft, wie wenig man selbst tun muss.      



Pilze züchten: Die ersten zehn Tage


Unten in der Pilzbox ist das vom Myzel durchwachsene Substrat aus Stroh zu sehen.

Mit der Box kann man eigentlich nichts falsch machen. Eine Anleitung erklärt genau, wie man vorzugehen hat. Materialien sind alle vorhanden, Deckerde, Pilzbrut, Karton, Folien. Hier erfahrt Ihr, wie sich der Pilz in den ersten Tagen entwickelt hat, und warum man fast gar nichts machen muss.



Sporen, Mycel, Fruchtkörper: Züchten wir mal Pilze


Dieses Bio Fertig-Pilzzuchtset mit brauen Champignons teste ich jetzt mal

Als Kind hab ich sie verschmäht. Irgendwann schmeckten sie mir. Jetzt sollen sie bei mir zuhause wachsen. Pilze! Nicht die Vertreter, die alte Lebensmittel bunter machen, sondern Speisepilze. Nnoch genauer: Champignons. Für den Anfang scheint mir das perfekt zu sein.



Anzuchttöpfe aus Altpapier selber machen


Schritt für Schritt: Anzuchttöpfe selbst gemacht.
Was tun, wenn alle 20 vorhandenen Anzuchttöpfe bereits belegt sind, die viel zu zahlreich keimenden Samen aber drum flehen, auch wachsen zu dürfen? Einfach Gott spielen, und nur die Fittesten überleben lassen? Den Rest in die Tonne kicken? Nein, viel zu schade um das wertvolle Saatgut. Dumm nur, wenn man weder Zeit noch Lust hat noch einmal ins Gartencenter zu dackeln. Ein Arbeitskollege lupfte mich zum Glück auf die simple Idee, die Dinger einfach selbst herzustellen. Und so gehts. Mit Video!


Fairer Kaffeegenuss x 35 = gutes Gewissen


Keine Zielvorrichtung: Ein Padfilter von Melita neben meiner Kaffeestatistik.

Was würd ich nur tun, ohne meinen geliebten Kaffee? Morgens, mittags und nachmittags? Das Zeug schmeckt einfach zu gut. Nicht mal mehr gesundheitliche Aspekte sprechen heute gegen mehrfachen Koffeingenuss pro Tag. Hartnäckige Vorurteile gegenüber dem braunen Sud haben sich verflüchtigt. Studien belegten in den letzten Jahren, dass Kaffe gar positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. 

 

Doch was ich vor einigen Tagen im ARD-Prgramm sehen durfte, hat mir die Lust auf Kaffeebohnen kräftig versalzen. Der Film "Kinderschinder - Der Preis für eine Tasse Kaffee" von Gönke Harms und Detlef Flintz zeigte, wie in Guatemala Kinder auf Plantagen schuften müssen. Wie die Reportage (Infos gibt's hier) herausfindet, sind bei diesem perversen Spiel auch namenhafte deutsche Röster dick im Geschäft. 

 

Damit ich jemals wieder einen Koffeintrunk genußvoll zu mir nehmen kann, hab ich an diesem Punkt entschlossen, meinen Kaffeekonsum endgültig auf fair gehandelte Bohnen umzustellen, koste es was es wolle. Verblüffend: Es ist garnichtmal teurer, wie meine Tassenzählung ergab.  



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